Radar - Radikalische Abwasserreinigung: Entwicklung eines elektrochemischen Moduls zur Herstellung von Oxidationsmitteln für die Abwasserreinigung

Bild Forschungsprojekt
Laufzeit: 01.04.2017 - 31.03.2020
Partner:

Eisenhuth GmbH & Co. KG

Evac GmbH

Technische Universität Clausthal

Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH (CUTEC)

CONDIAS GmbH

Covestro Deutschland AG,

Eilenburger Elektrolyse-und Umwelttechnik GmbH

Geldgeber:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektträger: Projektträger Jülich

Bearbeiter: Ramona G. Simon
Arbeitsgruppe:  Elektrochemie

Hintergrund

Die Reinhaltung sowie ein ressourcenschonender Umgang mit natürlichen Gewässer sind die Grundpfeiler einer nachhaltigen Wasserwirtschaft. Schwer abbaubare Organik in aufbereitetem Abwasser stellt eine große Herausforderung für ein umweltfreundliches Wassermanagement dar. Die Wiederverwendung von Prozesswasser in industriellen Wasserkreisläufen erfordert eine Entfernung störender Rückstände. In kommunalen Kläranlagen werden schwerabbaubare organische Rückstände, z.B. Pharmaka, nur unzureichend eliminiert und in die aquatische Umwelt eingeleitet.

Lösungsansatz zur Entfernung der persistenten organischen Verbindungen aus dem Abwasser

In dem BMBF geförderten Verbundprojekt RADAR wird die persistente Organik mittels OH-Radikalen weitgehend mineralisiert. Das elektrochemische Modul zur Erzeugung der OH-Radikale besteht aus einer neuartigen Elektrodenkombination von bordotierter Diamantelektrode und Gasdiffusionselektrode. An beiden Elektroden werden hoch oxidative Spezies erzeugt und können so dem Abwasser zur Oxidation hinzugegeben werden. Auf diese Weise werden die elektrochemische Ausbeute und die Effizienz der Abwasserbehandlung erhöht.

Gegenstand der Untersuchung ist es ein skalierbares Design für das elektrochemische Modul zu entwerfen. Vorab werden im Labormaßstab die Eigenschaften der einzelnen Elektroden untersucht, um den gemeinsamen Betrieb eng aufeinander abzustimmen. Zudem wird der Abbau von persistenten Modellmolekülen im Hinblick auf hohe Abbauraten und Stromausbeuten sowie Oxidationsnebenprodukten untersucht.

Weiter führende Informationen finden Sie unter folgendem Link:

http://machwas-material.de/RADAR.html

 

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Kontakt:

Dr. Ramona Simon

Telefon: 069 / 75 64-624
E-Mail: Simon

 

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